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In Norwegen könnt ihr richtig was erleben!

In Norwegen könnt ihr richtig was erleben!

Was kommt euch in den Sinn, wenn ihr an Norwegen denkt? Wir denken direkt an einen Fjord oder an riesige, dunkle Wälder. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass ein Viertel der Landesfläche aus Wald besteht. Doch Wald ist nicht gleich Wald. Im Süden Norwegens erwarten euch Laubwälder, in nördlichen Gefilden Fichten und Kiefern. Wilde Beeren wie Preisel-, Heidelbeeren oder Pilze könnt ihr jedoch landesweit in den Wäldern sammeln. Ist höhenmäßig erst einmal die Waldgrenze überschritten, empfängt euch das Fjell, eine kälteresistente Pflanzensteppe, die im Herbst mit bunten Blüten übersät ist. Bei so viel Natur kann man den Alltag in der Stadt locker hinter sich lassen.

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Free like a bird

Frei wie ein Vogel sind in Norwegen nicht nur die rund 200 Vogelarten, unter denen sich auch Greifvögel wie Steinadler, Fischadler, Bussard und der seltene Seeadler tummeln. Auch am Boden lassen sich gesellige Vertreter der Tierwelt antreffen: So ist die Chance durchaus hoch, dass ihr im norwegischen Wald Elche und Wölfe antrefft. Je höher ihr in die Wildnis Norwegens vordringt, desto spannender werden die Bewohner, so dass ihr mit ganz viel Glück in der Bergtundra sogar Moschusochsen und somit die letzten Überbleibsel aus der Eiszeit sehen könnt. Und seht zu, dass ihr eine Angel mitnehmt, wenn ihr gen Norwegen fahrt!

Petri Heil auf Norwegisch

Norwegens Meeresküste, Fjorde und Seen gelten als wahres Anglerparadies. Von Lachs über Forelle, Kabeljau, Hering bis Makrele beißt alles an, wenn denn das Anglerglück auf eurer Seite ist. Auch Robben und Wale könnt ihr vor der Küste beobachten, auch wenn ihr nach denen besser nicht die Angel auswerfen solltet. Aber in welchem Land Europas hat man schon diese Artenvielfalt? Doch aufgepasst: Seit dem 1. Juni 2006 ist es nicht mehr gestattet, ungehindert die Kühlboxen vollzustopfen: Eine neue Regelung besagt, dass nicht mehr als 15 kg selbst gefangener Fisch pro Person aus Norwegen ausgeführt werden dürfen. Ausgenommen davon sind Süßwasserfische sowie Lachs, Forelle und Saibling, aber nur, wenn ihr einen Angelschein habt. Den bekommt ihr bei den Touristeninformationen, in Sportgeschäften und an Kiosken.

Natur für jedermann

Flora und Fauna – schön und gut, doch gibt es das nicht auch hierzulande? Das schon, aber in Skandinavien, Schottland und der Schweiz greift das Jedermannsrecht, in Norwegen „allemannsretten“ genannt und dort auch seit 1957 gesetzlich fest verankert. Vereinfacht gesagt bedeutet dies, dass jeder ein Recht auf Natur besitzt.

Für euch heißt das, dass ihr auf unkultiviertem Land ein bis zwei Nächte zelten dürft und zur späten Stunde auch ein gemütliches Lagerfeuer genießen könnt, sofern Brandgefahren ausgeschlossen sind natürlich. Auch könnt ihr euch frei in der Natur zu Fuß, auf Skiern oder mit dem Fahrrad fortbewegen – nur motorisierte Gefährte sind verboten. Solltet ihr bei all der Bewegung an der frischen Luft Hunger bekommen, werft einfach eure Angel aus oder schaut euch mal nach Beeren und Pilzen um. So lange ihr keinen lebenden Bäumen oder Sträuchern etwas zu Leide tut und die schmackhaften Moltebeeren nur zum sofortigen Verzehr und nicht in großem Stil für Marmelade, Saft und Co. pflückt, ist alles erlaubt.

Bei so viel Freiheit steht eurem nächsten Adventure-Trip in Norwegen nichts mehr im Wege!

Norwegische Berglandschaft

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