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Tagebuch schreiben: Ein Katalysator fürs Glück

Tagebuch schreiben: Ein Katalysator fürs Glück

Tagebuch schreiben tut gut. Das ist sogar wissenschaftlich erwiesen. Hier erfahrt ihr, warum es sich lohnt, über Alltag und Gefühle zu schreiben – gerade zum Jahresende.

Tut ihr es noch? Tagebuch schreiben? Als Teenager ist es gang und gäbe, aber dann hören die meisten damit auf. Das ist schade! Denn Tagebuch schreiben tut gut, das ganze Leben lang. Wissenschaftliche Studien belegen, dass es einen positiven Effekt auf viele Lebensbereiche hat. Ganz ähnlich wie Sport – es ist nur weniger anstrengend. Und man kann es überall zu jeder Zeit machen: mit einer Wintererkältung im Bett, beim Entspannen auf dem Sofa, beim Zahnarzt im Wartezimmer oder im Bus.

Tagebuch schreiben kann man überall – auch beim Entspannen auf dem Stressless E600 Sofa.

Tagebuch schreiben ist ein intensiver Dialog mit uns selbst

Das Entspannende ist: Tagebuch schreiben ist eine erwartungsfreie Zone. Anders als bei Facebook, wo wir ja auch täglich zeigen können, was wir denken, fühlen und tun, bleiben wir ganz unter uns und können uns ehrlich und ungeschönt mit unseren Gefühlen und Erlebnissen beschäftigen. Es gibt nur das Papier und unser Innenleben.

Und es muss eigentlich auch kein Papier geben: Viele Apps wie etwa Penzu oder Diaro ermöglichen das Tagebuchschreiben auf dem Smartphone, inklusive der Möglichkeit, Bilder einzubinden. Was also bleibt, ist unser Innenleben. Und genau darum geht es ja auch. In Zeiten, die gefühlt immer schneller werden und in denen alle häufig auf vielen medialen Kanälen unterwegs sind, ist ein Tagebuch die Einladung, kurz die Zeit anzuhalten und nur in uns selbst hineinzuhören.

Tagebuch schreiben ist die Einladung, kurz die Zeit anzuhalten und zu entspannen – zum Beispiel auf einem Stressless London Sessel.

Tagebuch schreiben stärkt das Immunsystem

Wer regelmäßig Tagebuch schreibt, tut sich und anderen Gutes. Ob ihr es glaubt oder nicht – es wirkt sich direkt auf euer Immunsystem aus, wenn ihr über Liebeskummer, Beziehungsstress, Jobprobleme oder Zukunftssorgen schreibt. Denn: Indem wir über das schreiben, was uns stresst oder belastet, verarbeiten wir es besser und das wiederum wirkt sich auch auf unsere körperliche Gesundheit aus, wie Forscher schon 1986 mit einer Testgruppe bewiesen haben. Es verringert Stress, lässt uns besser schlafen – macht uns bewusst, was uns wichtig ist.

Beim Tagebuchschreiben können wir unserem Denken und Fühlen freien Lauf lassen. Das ist schon mal gut. Noch viel spannender ist es, dass wir unsere inneren Weichen dabei stellen können. Zum Beispiel so, dass wir positiv in die Zukunft schauen. Wir können das tun, indem wir uns beim Schreiben bewusst machen, wofür wir dankbar sein können. Was gut ist in unserem Leben. Dankbarkeit ist eine sichere Glücksquelle, die jeder in sich trägt und nur aktivieren muss. Wer dankbar ist, hat mehr Energie, tritt leichter in den Dialog zu anderen und schaut zuversichtlicher in die Zukunft.

Beim Tagebuch schreiben können wir uns bewusst darüber werden, wofür wir dankbar sind.

Das Gespräch mit uns selbst stärkt uns für das Gespräch mit anderen.

Eine Studie von James Pennebaker hat ergeben, dass das Schreiben auch eine positive Wirkung auf Vorstellungsgespräche ausübt. Die Erfolgsquote von Jobsuchenden war größer, wenn sie fünf Tage lang 20 Minuten über ihre Gefühle und Herausforderungen bei der Jobsuche, über finanzielle Nöte oder über die Kündigung geschrieben hatten. Sie hatten nicht mehr Vorstellungsgespräche als die Vergleichsgruppe, aber eine höhere Erfolgsquote, sobald sie eingeladen wurden. Was für Vorstellungsgespräche gilt, gilt auch für jedes andere Gespräch: Wir sind sortierter und weniger emotional, wenn wir vorher aufgeschrieben haben, was uns wichtig ist und worum es uns geht.

Tagebuch schreiben macht erfolgreicher, entspannter und glücklicher.

Tagebuchschreiben macht also erfolgreicher und entspannter, gesünder und glücklicher. Was könnte also dagegensprechen, selbst zum Stift zu greifen? Jetzt steht ein neues Jahr vor der Tür. Nutzt den Moment, um kurz innezuhalten: Schaut zurück und macht euch bewusst, worüber ihr euch im zurückliegenden Jahr gefreut habt, was euch geärgert hat. Und dann wendet euch dem neuen Jahr zu und schreibt eure Wünsche und Pläne für 2018 auf. So kann sich euer Unbewusstes schon mal bereit machen, dass das, was ihr euch wünscht, auch bald Wirklichkeit wird. Wir drücken die Daumen! Und zeigen euch hier einen kurzen YouTube-Clip, der die wichtigsten Benefits des Tagebuchschreibens nochmal zusammenfasst:

Also, her mit Papier und Stift und los geht`s – auf in ein neues, gutes, gelingendes Jahr 2018!

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