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Tiefe Stille, klares Wasser, frische Luft: Angeln in Norwegen

Tiefe Stille, klares Wasser, frische Luft: Angeln in Norwegen

Angeln gehört ein bisschen zur norwegischen Identität. Was daran so toll ist? Alles! Allein, mit Familie oder Freunden in der Natur unterwegs zu sein, die Gedanken schweifen zu lassen, den Bewegungen der Angelschnur nachzuspüren und sich auf den Fang zu freuen – das tut einfach gut und entspannt ungemein. Und es gibt wenig, das so lecker schmeckt wie ein frisch zubereiteter Fisch, den man selbst aus dem Wasser gezogen hat.

Im August und September ist das Angeln in Norwegen besonders schön.

(Photo credit: Yngve Ask – visitnorway.com)

Am leckersten schmeckt der Fisch, den man beim Angeln in Norwegen gefangen hat, wenn man ihn gleich frisch zubereitet und am Lagerfeuer grillt.

Die schönste Zeit zum Angeln in Norwegen

Gerade jetzt im August und September ist Angeln in Norwegen besonders schön, auch wenn sich die Angel-Saison so langsam dem Ende zuneigt: Das Wetter ist meist noch stabil, die Farben der Bäume und Gräser färben sich schon herbstlich und die Artenvielfalt in den Gewässern ist besonders groß. Grundsätzlich dauert die Angel-Saison bei uns ungefähr von Mai bis September. Im Süden sind Frühjahr und Herbst die besten Zeiten zum Angeln in Norwegen. Je weiter du nach Norden kommst, umso mehr verschiebt sich die Saison in die Sommermonate hinein. Wenn ihr also im September noch zum Angeln nach Norwegen kommen wollt, solltet ihr eine Reise in den Süden oder die Mitte des Landes planen – dort ist der September sogar der perfekte Angelmonat.

Angeln in Norwegen ist ein ganz besonderes Erlebnis.

Als wahres Anglerparadies in Norwegen ist besonders die Atlantikstraße bekannt. Aber ganz ehrlich: Angeln kann man bei uns eigentlich überall. In den Flüssen nach Lachs und Forellen zu fischen, ist zum Beispiel ein ganz besonderes Erlebnis. Die Lachse steigen etwa Anfang Juni die Flüsse hinauf – ab diesem Zeitpunkt solltet ihr euch fortlaufend genau informieren, auf welcher Höhe sie gerade unterwegs sind. Für die Flüsse benötigt ihr Streckenkarten, die ihr beim örtlichen Postamt oder dem Pächter der Flussstrecke kaufen könnt. Die Lachssaison endet dann üblicherweise Ende August/ Anfang September, also bald.

Ab Juni steigen die Lachse die Flüsse hinauf und passionierte Angler fahren zum Angeln in Norwegen.

(Photo credit: Yngve Ask – visitnorway.com)

Was ihr beim Angeln in Norwegen beachten solltet

Auch wenn ihr natürlich eine gewisse Ausrüstung benötigt – eigentlich ist Angeln in Norwegen kein teures Hobby: Das Angeln im Meer und in den Fjorden ist kostenlos. Nur für die Binnengewässer müsst ihr für Lachs und Meeresforellen eine staatliche Angelabgabe (fiskeavgift) bezahlen, die ihr in norwegischen Postämtern leisten könnt. Danach könnt ihr dann auch vor Ort in Touristeninformationen, Kiosken, Campingplätzen, Sportgeschäften und Tankstellen einen Angelschein (fiskekort) erwerben.

Für das Angeln in Norwegen benötigt man keine teure Ausrüstung.

Es gibt nur ein paar Regeln, die ihr beim Angeln in Norwegen wirklich berücksichtigen solltet, damit alles gut geht und ihr keine Probleme bekommt: Beachtet die Schonmaße der Fische, die ihr zum Beispiel hier erfahrt. Es werden tatsächlich Kontrollen durchgeführt. Ihr dürft auch nicht in der Nähe von Fischaufzuchtanlagen oder von Netzen und fest verankerten Angelanlagen fischen und solltet beim Angeln in Norwegen keine eigenen Netze und Krabbenkörbe verwenden. Nach dem Angeln müsst ihr eure Ausrüstung einmal komplett trocknen lassen oder desinfizieren, bevor ihr sie in einem anderen Gewässer wieder einsetzt. Auch Fisch dürft ihr in keinem anderen Wasser ausnehmen oder putzen, als in dem, in dem ihr ihn gefangen habt. All das dient dazu, die Ausbreitung des Lachsparasiten Gyrodactylus Salaris zu verhindern.

Wenn ihr euch an diese Vorgaben haltet, dann steht einem wunderschönen und entspannten Anglerurlaub in Norwegen nichts im Wege. Was auch gut zu wissen ist: Ab dem 1.1.2018 tritt eine neue Ausfuhrregel für gefangenen Meeresfisch aus Norwegen in Kraft. Ihr dürft dann 20 Kilo gefangenen Meeresfisch aus Norwegen mitnehmen, das sind 5 Kilo mehr als bisher. Allerdings gilt das nur, wenn ihr mindestens sieben zusammenhängende Tage Urlaub bei einem registrierten Vermieter in Norwegen verbracht habt.

Manche Touristikunternehmen bieten spezialisierte Urlaubsreisen zum Angeln in Norwegen an.

(Photo credit: CH – visitnorway.com)

Und eines noch: Falls ihr gerne Pilze sammelt und euch damit auch ein bisschen auskennt, dann könnt ihr zum selbst gefangenen Fisch auch ganz wunderbar frische Pilze zubereiten: Süd-Norwegen ist hierfür ein absolutes Eldorado. Gerade jetzt sind die Wälder voll mit Rotkappen, Pfifferlingen, Birkenpilzen und sehr vielen Steinpilzen. Velbekomme! Und: Über eine Einladung freue ich mich!

(Photo credit Header: Yngve Ask – visitnorway.com)

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